Dippoldiswalde. In der Dippser Heide hat der Forst für Wanderer wieder einen komfortablen Rastplatz bauen lassen.

Die Dippoldiswalder Heide ist seit wenigen Tagen um ein Schmuckstück reicher. An der Verbindungsstraße zwischen den beiden Gasthäusern Heidemühle und Heidehof leuchtet schon von weitem das frische helle Holz der neuen Dippoldhütte. Der Rastplatz für müde Wanderer oder solche, die Schutz vorm Regen suchen, steht im Abschnitt Steinerner Tisch, Abzweig Marktsteig und anders als die Vorgängerhütte, etwas zurückgesetzt von der Straße.


Für die neue Hütte sorgte der Forst, da die alte verwittert war und ihren Zweck nicht mehr erfüllte, erklärt André Kubatzsch vom Forstbezirk Bärenfels. Gebaut wurde das Häuschen von Jörg Langer aus Seyde in Blockbauweise und in rund 200 Arbeitsstunden. Verwendet hat der Seydaer vorwiegend langlebiges Lärchenholz. Auch die rund 2400 Schindeln fürs Dach sind aus diesem Holz gefertigt. Die stabile Sitzbank ist aus Eiche. Forstleute wie auch die Vertreter der Städte Dippoldiswalde und Rabenau – auf dem Gebiet letzterer steht die schmucke Rasthütte – hoffen, dass sie möglichst lange in ihrem jetzigen Zustand erhalten bleibt.

Wie schon an der alten Dippoldhütte prangt auch an der neuen ein Schild, das auf den Namensgeber des Häuschens verweist und dessen Aufschrift lautet: „Nahe seiner Lieblingshütte hatte sich der alte Greis eingezäunt ein kleines Gärtchen. Bebaute es mit regem Fleiß. Drinnen zog er rote Rüben, gelbe Möhren und Farnkraut für sein Lager.“ Dieses neue Schild fertigte wie zuvor schon das alte Albert Weszkalnys aus Bad Säckingen an. Ihn hatte es nach dem Kriege nach Dipps verschlagen und er fühlt sich bis heute mit der Stadt verbunden.

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