grne_gewlbe.jpgDie Schatzkammer "August des Starken ". Ein Besuch ist ein touristisches "Muss!

Als eine der reichsten Schatzkammern Europas genießt das Grüne Gewölbe Weltruf. Mit der Wiedereröffnung des Historischen Grünen Gewölbes im September 2006 ist auch der zweite Teil der berühmten Sammlung der wettinischen Fürsten in das Dresdner Residenzschloss zurück gekehrt. Damit beherbergt das Museum Grünes Gewölbe zwei Dauerausstellungsbereiche unterschiedlichen Charakters. Im Neuen Grünen Gewölbe und im Historischen Grünen Gewölbe wird die Pracht der Kunstwerke aus Gold, Silber, Edelsteinen und Email, aus Elfenbein, Bronze und Bernstein in ganz eigener Weise erlebbar sein.

 

Das im September 2006 eröffnete Historische Grüne Gewölbe im Dresdner Schloss haben bisher knapp 225000 Menschen aus aller Welt besucht. Noch immer bildet sich jeden Tag eine lange Schlange an der Tageskasse, wo immer ein Viertel der täglich zur Verfügung stehenden Tickets verkauft wird, sagte der Sprecher der Staatlichen Kunstsammlungen, Stephan Adam, am Dienstag. Sie sind meist innerhalb einer Stunde weg. Drei Viertel der Tageskarten werden im Voraus über Internet, Telefon oder Vorverkaufsstellen vergeben. Bis Ende 2007 sind fast alle Termine ausgebucht.
Das von Kurfürst-König August dem Starken (1670-1733) geschaffene barocke Schatzkammermuseum war 61 Jahre nach der Zerstörung des Schlosses im Zweiten Weltkrieg an den Ursprungsort zurückgekehrt. Rund 3000 Stücke aus Gold, Silber, Edelsteinen, Bernstein oder Elfenbein stehen hier überwiegend frei auf Konsolen und Tischen vor verspiegelten Wänden. Der Zugang ist zeitlich festgelegt und nur über Klimaschleusen mögli ch, in denen die Luft vom Staub gereinigt wird. Trotzdem müssen ein Mal pro Woche Exponate entstaubt werden, da Menschen feine Teilchen wie Haut-Schuppen hinterlassen.
Pro Stunde können 100 Besucher die acht historischen und zwei modernen Räume besichtigen, pro Jahr stehen 330000 Tickets zur Verfügung. Der Rundgang folgt einer Inszenierung des legendären Monarchen, bei der sich die Pracht vom Bernstein- über Elfenbein-, Weißsilber- und Silbervergoldetes Zimmer bis zum Pretiosensaal steigert. Ein weiterer Höhepunkt ist das Juwelenzimmer, in dem auch der berühmte Mohr mit Smaragdstufe steht. (dpa) 

 

   
© Sachsenzimmer.de