Neue Unter-Tage-Funde aus dem Mittelalter

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Freitag, 21.10.2016

Das älteste Dippser Metallwerkzeug

Archäologen machten einen neuen Fund. Warum das Eisenstück aus dem Altbergbau besonders kostbar ist.

Von Franz Herz

Dippoldiswalde. Die Baustelle der Bergsicherung auf der Glashütter Straße in Dippoldiswalde steht vor einem Wendepunkt. Anfang November soll dort die Verwahrung der unterirdischen Hohlräume beginnen, wie Bernhard Cramer, der Leiter des Oberbergamts in Freiberg, informierte. Auch die archäologischen Untersuchungen des mittelalterlichen Bergbaus dort sind abgeschlossen. Jedoch gab es dort noch einen ganz besonderen Fund, wie Jitka Hricková vom Landesamt für Archäologie berichtet. Ein kleines rundes Metallstück lag dort in der Tiefe. Wahrscheinlich war es ein Senklot, nehmen die Archäologen an. Eisen war im Mittelalter sehr wertvoll. Das haben die Bergleute nicht einfach liegenlassen. Deswegen sind solche Funde äußerst selten und besonders kostbar. Womöglich ist dieses Schnurlot vor Jahrhunderten verloren gegangen und damals nicht wiedergefunden worden. Nach den Informationen der Archäologen ist es eines der frühesten Exemplare dieser Art von Vermessungsgeräten, die überhaupt bekannt sind. Mit Sicherheit gehört das Lot zu den ältesten Metallwerkzeugen, die in der Stadt Dippoldiswalde noch erhalten sind.

Nur kurze Zeit zugänglich

Sein Fundort war auch nur kurze Zeit zugänglich. Die tiefsten Stellen unter der Glashütter Straße stehen jetzt schon wieder unter Wasser, informierte Hricková. Die Erkundung ist abgeschlossen, und die Bergsicherung pumpt hier nicht mehr ab. In diesem Bereich haben die Archäologen interessante Funde gemacht, die jetzt ausgewertet werden. Mindestens zwei verschiedene Abbauphasen lassen sich hier nachweisen. Die genauen Jahreszahlen werden aber erst dann feststehen, wenn die Untersuchungen der Hölzer abgeschlossen sind. Die Forscher nutzen die Jahresringe, um Holzfunde exakt zu datieren. Der Fachbegriff lautet dafür Dendrochronologie. Das ist ein bewährter Weg. Die Jahresringe der Bäume sind verschieden und geben für jede Zeit ein typisches Muster. In guten Jahren sind sie stark gewachsen, in dürren Jahren eher dünn. Wie das aussieht, ist bekannt, beispielsweise von Schlössern oder Kirchen, deren Baudaten dokumentiert. Die Archäologen vergleichen dann diese bekannten Muster mit den Funden aus dem Dippoldiswalder Bergbau und ordnen sie damit zeitlich ein.

Es sind also noch einige Neuigkeiten aus dem Dippoldiswalder Altbergbau zu erwarten. Zumal der Hohlraum unter der Glashütter Straße enorme Ausmaße hat. Jitka Hricková sagt: „Da der Gangbereich ungewöhnlich großräumig ist, vermuten wir einen ausgedehnten Erzabbau.“ Zwei Füllorte haben die Archäologen gefunden. Dort wurde das Erz umgefüllt und in Eimern an Seilen nach oben gezogen. Dafür waren die Haspeln erforderlich. Von ihnen sind noch etliche Holzreste gefunden worden. Diese sind erhalten geblieben, weil sie über Jahrhunderte unter Wasser standen und dadurch konserviert worden sind.

Die Forschungen der Archäologen sind Teil des internationalen EU-Forschungsprojekts zum mittelalterlichen Bergbau Archaeomontan. Sie laufen parallel zur Arbeit der Bergsicherung. Diese ist im Auftrag des Oberbergamts tätig. Hier steht nicht die Forschung im Vordergrund, sondern die Sicherheit für Dippoldiswalde. Ihre Aufgabe ist es, erstens die Hohlräume zu erkunden, diese zweitens so weit zu öffnen, dass man darin arbeiten kann. Bergleute sprechen hier vom Aufwältigen. Drittens werden sie schließlich so verwahrt, dass die Häuser und die Straße darüber wieder sicher stehen und die Gefahr von Tagesbrüchen gebannt ist.

In Dippoldiswalde laufen schon seit Jahren solche Sicherungsarbeiten an der Glashütter Straße. Bei früheren Arbeiten hat sich gezeigt, dass die Hohlräume weitergehen unter der Straße und unter Gebäuden entlang. Darüber sind keine Karten überliefert. Schriftliche Aufzeichnungen aus dem Bergbau setzten erst in späteren Jahrhunderten ein. Um diese Hohlräume vor allem unter der Straße zu sichern, ließ das Bergamt die Arbeiten fortsetzen. Bis Ende September sind rund hundert Meter Strecke aufgewältigt und gesichert worden. Rund 300 Kubikmeter Material haben die Bergleute aus der Tiefe geholt und dabei auch neue Hohlräume entdeckt. Fünf Tagesschächte, die zur Oberfläche führen, müssen sie ebenfalls sichern.

Im November sollen nun die Verwahrarbeiten beginnen. Dazu wird in elf Meter Tiefe ein Betonriegel eingezogen werden. Alle Hohlräume darüber werden mit Beton aufgefüllt. Was tiefer liegt, bedeutet nach menschlichem Ermessen keine Gefahr mehr für die Erdoberfläche. So können in Dippoldiswalde die Wissenschaftler und die Bergleute zwei Ziele auf einmal erreichen: Mehr Sicherheit für die Stadt und neue Erkenntnisse über die bisher unbekannte Geschichte des mittelalterlichen Bergbaus.

 

Samstag, 25.07.2015

Neue Unter-Tage-Funde aus dem Dippser Mittelalter

Es gibt Neues aus dem Dippser Altbergbau. Doch die wissenschaftliche Erforschung kommt derzeit nicht voran.

Von Franz Herz

Im Frühjahr hat die Bergsicherung Freital Stollen und Schächte an der Glashütter Straße in Dippoldiswalde erkundet und gesichert. Dabei haben die Bergleute und die Archäologen wieder wertvolle Funde gemacht aus der Zeit des mittelalterlichen Bergbaus, wie Christiane Hemker vom Landesamt für Archäologie informiert.

Erste Untersuchungen der Funde sind schon gelaufen. Die haben beispielsweise ergeben, dass das Bergwerk in den Jahren von 1184 bis 1232 betrieben wurde. Aber für eine gründliche wissenschaftliche Untersuchung fehlen momentan die Mittel. Dafür muss erst die Entscheidung über die Zukunft des Projekts Archaeomontan fallen. Der Antrag für die zweite Phase ist fertig, „Wir warten jetzt darauf, dass wir ihn einreichen können“, sagt Hemker. Über Archaeomontan sind bisher viele der Forschungsarbeiten zum Dippser Altbergbau bezahlt worden. Jedoch ist der erste Abschnitt des Forschungsprojekts dieses Frühjahr ausgelaufen.

Wenn es mit dem Projekt weitergeht, sind eine Reihe neuer Erkenntnisse aus der Dippoldiswalder Bergbaugeschichte zu erwarten. Denn die Archäologen haben aus den Stollen, die dieses Jahr verwahrt wurden, rund 190 Holzfunde geborgen. „Darunter sind schöne Stücke“, sagt Hemker. So ist über die Jahrhunderte eine halbe gedrechselte Schale mit 30 Zentimeter Durchmesser erhalten geblieben. Die Wissenschaftler vermuten, dass sie damals den Bergleuten zum Abschöpfen des Wassers gedient hat. Darauf deuten auch Abriebspuren an dem Holzfund hin. Teile einer Haspel und sogenannte Pfuhlbäume sind auch noch erhalten geblieben. Das sind Querbalken, in denen eine Haspel verankert war.

Diese Funde lagern jetzt alle im Landesamt für Archäologie und warten. Erstens müssen sie noch konserviert werden, damit sie weiter erhalten bleiben. Zweitens sollen sie auch noch wissenschaftlich ausgewertet werden. Damit wird sich jetzt ein junger Archäologiestudent aus Tübingen im Rahmen seiner Masterarbeit befassen.

Die Stollen selbst sind nicht mehr zugänglich, weil sie aus Sicherheitsgründen mit Stahlstreben gesichert und mit Beton verfüllt wurden. Das ist erforderlich, um zu verhindern, dass die Häuser und die Straße darüber einstürzen. Diese Gefahr war bei den Stollen, die jüngst gesichert wurden, relativ groß, weil sie bis auf 4,5 Meter an die Tagesoberfläche heranreichten, wie das sächsische Oberbergamt mitteilte. Vorher haben die Archäologen die gesamten Hohlräume dokumentiert, fotografiert und mit einem Laserscanner vermessen. So können die Wissenschaftler auch später rekonstruieren, wie es dort unter Tage ausgesehen hat. Solche Rekonstruktionen haben schon interessante Ergebnisse gebracht. Beispielsweise haben sie eine Wetterscheide gezeigt. Das war eine Belüftungseinrichtung im Bergwerk mit zwei Schächten, die durch Hölzer getrennt waren. In einem kam Frischluft unter die Erde. In dem anderen zog die verbrauchte Luft an die Oberfläche. Auf weitere derartige Erkenntnisse hoffen die Archäologen, wenn es Archaeomontan-Projekt weitergeht.

 

Die dippser Heide hat mehr zu bieten, als ihr Name erwarten läßt!!

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Samstag, 07.09.2013

>>Sächsische zeitung

Die Dippser Heide hat mehr zu bieten, als ihr Name erwarten lässt

Kapellen, Ruinen und Denkmale erinnern an frühere Zeiten. Und auch Kletterer finden immer mehr Gefallen an der Gegend.Die Wolfssäule in der Dippoldiswalder Heide erinnert daran, dass 1802 bei einer Jagd der letzte Wolf in der Gegend erlegt wurde. Neben der Wanderung zum Lerchenberg kann Oelsa auch als Start für Streifzüge durch die Dippoldiswalder Heide genutzt werden. Das Waldgebiet, das sich bis zur namensgebenden Stadt Dippoldiswalde erstreckt, beginnt am südlichen Ortsende.Die zwölf Quadratmeter große Heide, an deren Rand die Talsperre Malter liegt, birgt viele Sehenswürdigkeiten. Eine kleine Auswahl: Unweit von Oelsa liegt im Wald die Ruine der Barbarakapelle. Sie wurde um 1500 errichtet und trägt den Namen der Schutzheiligen der Bergleute.Weniger bekannt ist, dass die Dippser Heide auch immer mehr von Kletterern aufgesucht wird. In der Nähe von Oelsa wurden in den vergangenen Jahren viele kleine Felsen für den Sport erschlossen. An ihnen wird vor allem gebouldert, das heißt, ohne Seil und Gurt geklettert. Länger bekannt und herausragend ist der Einsiedlerstein. Der Sandsteinblock kann auf mehreren Wegen erstiegen werden und eignet sich sehr für Familien-Kletterausflüge. An dem Platz finden sich auch die Reste der Katharinenkapelle.Im Süden des Waldgebietes, unmittelbar bei Dippoldiswalde, wurde 1885 der König-Johann-Turm auf einer kleinen Anhöhe errichtet. Auf die 20 Meter hohe Aussichtsplattform führen 102 Stufen.

Oldtimer auf schmaler Spur

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So will die Weißeritztalbahn wieder aufholen

Die Bimmelbahn hat letztes Jahr Fahrgäste verloren. Mit vielen Veranstaltungen wollen sie die zurückgewinnen. Von Franz Herz

Mirko Froß macht nicht den Eindruck, dass er abergläubisch ist. Er ist stellvertretender Betriebsleiter bei der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft. In dieser Funktion hat ihm aber die 13 großes Pech gebracht. Das Jahr 2013 hat schlecht angefangen mit dem langen Winter, in dem wenig Leute Bahn gefahren sind. Es ist schlecht weiter gegangen mit einem verregneten Frühlingsmonat Mai. Und es kam noch schlechter mit dem Junihochwasser, das die Bahntrasse zerstört hat, sodass die Züge 14 Tage gar nicht fahren konnten. Weiter hat die Flut den Wanderweg im Rabenauer Grund weggespült, und der ist sozusagen das Gegenstück zur Bahn. Viele Ausflügler fahren mit dem Zug und wandern ein Stück. Das geht erst wieder seit Dezember. So kamen zu Mirko Froß’ Pech 13 Prozent Fahrgastrückgang im vergangenen Jahr heraus. Ganze 135000 Fahrgäste sind im letzten Jahr mit der Schmalspurbahn gefahren. Den Rückgang will er wieder aufholen. Die Angebote dafür hat er mit Ralf Kempe von der IG-Weißeritztalbahn gestern auf einer Pressekonferenz vorgestellt.

Angebot eins: Kooperation mit anderen Tourismusanbietern>>Die Schmalspurbahn ist ein Teil des ganzen touristischen Angebots in der Region. Wenn viele Anbieter zusammenarbeiten, können sie viel erreichen. Das hat das Festwochenende an der Talsperre Malter gezeigt in Verbindung mit dem 130. Geburtstag der Weißeritztalbahn. Daher verstärkt die Dampfeisenbahngesellschaft solche Kooperationen. So können jetzt Touristen, welche die Erzgebirgscard besitzen, diese auf der Weißeritztalbahn als Fahrkarte für eine Hin- und Rückfahrt nutzen. Auch beim Schmalspurbahn-Festival am 19. und 20. Juli gliedert sich die Weißeritztalbahn in die ersten erzgebirgischen Eisenbahn- und Oldtimererlebnistage ein. Sie versprechen an diesem Wochenende ein Fest für die ganze Familie. Weiter hoffen die Bahnverantwortlichen, dass dieses Jahr vor allem der Weg durch den Rabenauer Grund auch für Radfahrer wieder nutzbar wird. „Das bekommen wir mit dem Sachsenforst hoffentlich bis zum Saisonstart hin“, sagt Froß. Denn die Bahn will sich gerne als Teil des Radtourenangebots profilieren. Sie hat eine Tourenkarte ausgearbeitet mit zwei Verbindungen von Dippoldiswalde nach Freital.

Angebot zwei: Die gute alte Zeit lebt wieder auf>>Der besondere Reiz der Weißeritztalbahn ist es, dass hier ein wenig die Zeit stehengeblieben ist. Das wissen vor allem Touristen zu schätzen, in deren Heimat solche Bahnlinien schon vor Jahrzehnten eingestellt wurden. So gibt es jetzt in den Februarferien und erneut im Oktober ein Nostalgieangebot. Die alten Reisewagen, die noch auf dem Stand der 1970er-Jahre sind, fahren dann im Regelbetrieb. „Gepäcknetze, Ofen im Abteil und Holzklappsitze“, zählt Ralf Kempe einige der Besonderheiten auf, die zu erleben sind. Im September fährt ein Fotozug mit Güter- und Personenwagen. Diese Kombination fährt seit 1994 nicht mehr. „Das ist eine Attraktion für Eisenbahnfreunde, die das fotografieren“, sagt Ralf Kempe, dessen IG Weißeritztalbahn die Fahrt organisiert.

Angebot drei: Musik und Kultur auf schmalen>>BesondereAttraktionen sollen zusätzliche Fahrgäste in die Bahn locken, wie Braumeisters Dampfzug oder der Dixielandzug. Letztes Jahr war dafür eine Premiere geplant, die wegen der Juniflut ausgefallen ist. Sie wird dieses Jahr nachgeholt. Am 22. Juni werden Sänger vom Kreuzchor mitfahren und gemeinsam mit den Fahrgästen Volkslieder singen.

www.weisseritztalbahn.com

 

18.10.2013>>>Nicht nur Eisenbahnfans können ab dem Wochenende etwas ganz Besonderes auf der Weißeritztalbahn erleben. Erstmals ist ein Nachbau der legendären Dampflok IK unterwegs. Maschinen dieses Typs waren die Ersten, die vor 130 Jahren zur Eröffnung der Bahnlinie die Wagen zogen. Das letzte erhalten gebliebeneOriginal von 1882 fuhr als Betriebslok im damaligen Schmiedeberger Betrieb „Ferdinand Kunert“. Dann wurde sie 1968 verschrottet. Mit Spendengeldern und viel Eigeninitiative ließ der Verein zur Förderung der sächsischen Schmalspurbahnen die historische Lok originalgetreu nachbauen. Rund 800 000 Euro wurden so durch die Spenden und Eigenleistungenaufgebracht. Die erste öffentliche Vorstellung gab es mit großem Bahnhof 2009 in der Schmiedeberger Gießerei. Damals stand das wieder erstandene Technikdenkmal allerdings auf einem Tieflader. Jetzt ist die IK bei der Preßnitztalbahn stationiert. Zum ersten Mal auf der Strecke der Weißeritztalbahn sollte die Lok schon im Sommer zur 100-Jahrfeier der Talsperre Malter und gleichzeitig zum 130-jährigen Jubiläum der Bahnstrecke fahren. Doch unerwartet schlug die Defekthexe zudie Lok war defekt. Vom 19. bis 23. Oktober wird dieses Ereignis nachgeholt. Es gibt zwei Zugpaare, die mit den historischen Wagen der Traditionsbahn Radebeul täglich unterwegs sein werden: 10.11Uhr ab Freital nach Dipps und zurück sowie 14.41 Uhr von Freital nach Seifersdorf und zurück.

 

Am 3. September 1883 war der erste Personenzug nach Kipsdorf gefahren; am 1. November folgte der erste Güterzug. Groß gefeiert wurde damals nicht; das hatte man bereits ausführlich getan, als die Strecke bis nach Schmiedeberg am 30. Oktober 1882 eröffnet wurde. In Sachsen, im deutschen Bahnland Nummer eins des 19. Jahrhunderts, spielte der Bau von Schmalspurbahnen eine bedeutende Rolle. Unmittelbar nach der Herausgabe der „Bahnordnung für Eisenbahnen untergeordneter Bedeutung“ von 1878 durch das Kaiserreich entstand im Königreich Sachsen sehr schnell ein Schmalspurbahnnetz von über 500 Kilometern Länge. Unsere Bahn war nach der kurzen Strecke der ersten Schmalspurbahn von Wilkau nach Kirchberg die zweite der insgesamt 30 Schmalspurbahnen Sachsens. Die Weißeritztalbahn ist mit ihrer Gesamtlänge von 26 Kilometern, 40 Brücken, engen Bogenradien, beachtlichen Steigungen, dem attraktiven Streckenabschnitt durch den Rabenauer Grund und als nunmehr Deutschlands dienstälteste Schmalspurbahn im öffentlichen Personenverkehr, das „Flaggschiff“ sächsischer Schmalspur.

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Big Brother am Dippser Obertorplatz

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Dippoldiswalde Samstag, 07.09.2013 >>Sächsische zeitung

Big Brother am Dippser Obertorplatz

Hilfe aus der Luft erhielten gestern die Archäologen in Dippoldiswalde. Sie kam von einem Archäocopter.

Von Marcus Lorenz

Ein leises Surren ist über der archäologischen Ausgrabungsstätte am Obertorplatz zu vernehmen. „Ein bisschen nach links! - Von dir aus!“, ruft Benjamin Gehmlich quer über den Platz. Der Ruf gilt Toni Schiemank. Er lenkt per Fernsteuerung etwas, das gut zehn Meter hoch fliegt und aussieht wie ein Spielzeughubschrauber.

Die beiden jungen Männer, die Warnwesten mit der Aufschrift „Bodencrew“ tragen, sind aber keineswegs zum Spaß hier. Sie studieren Medieninformatik an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden. Und das, was da herumfliegt, ist auch kein Spielzeug, sondern ein Archäocopter. Der soll die Ausgrabungsstätte am ehemaligen Roten Hirsch aus der Luft vermessen.

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Quelle (Wikipedia) und ausführliche Informationen

   
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